Wer das liest … lebt – was hat Vertrauen mit dem Körper zu tun?

Heute möchte ich an dieser Stelle meine Kollegin ANINIA zu Wort kommen lassen. Wir sind uns im Zuge von Aus- und Fortbildung begegnet und ich schätze an ihr insbesondere ihre Fähigkeit, in konflikthaften oder vor Ambiguität überlaufenden Situationen Klarheit und Ruhe zu bewahren. Für meinen Blog berichtet ANINIA über eine Sitzung mit einer Klientin, in der es um das Thema Vertrauen ging. 

„Irgendwie immer, wenn ich Sachen organisiere, die mir wichtig sind und wo ich alles rein stecke, damit es klappt… hinterher habe ich ein paar Stellen, die weh tun. Letztendlich kommt das in dem Moment, wo sich die Situation gelöst hat und ich mich eigentlich freuen könnte. Dann kommt die Hüfte und tut weh, mit der fängt es an. Und dann tut manchmal der Brustkorb weh und fühlt sich eng an. Und ich bin unglaublich erschöpft.“

Meine Klientin vermeidet dann zu atmen, macht sich ganz still – als wäre sie unsichtbar. Weiterlesen

Wo Reibung ist, ist Wärme – Ein Interview mit der Paartherapeutin Dr. Anke Birnbaum

ÜBER DEN UMGANG MIT KONFLIKTEN, DEN RICHTIGEN ZEITPUNKT FÜR EINE PAARTHERAPIE UND MIT EINER KRITIK AN DER GESELLSCHAFTLICH VORHERRSCHENDEN BEZIEHUNGSVORSTELLUNG

Ein volles Bistro und ein gemeinsamer Tisch haben Anke Birnbaum und mich zusammen gebracht. Anke war mir mit ihren strahlenden Augen nicht nur gleich sehr sympathisch, sondern auch ihr beruflicher Hintergrund hat sofort meine Neugierde geweckt. Weiterlesen

Panikattacke! Angst vor der Angst TEIL 2

Eine Panikattacke ist eine unangemessene Notfallreaktion des Körpers.

Meine Klientin Sandra, von welcher ich im letzten Blogbeitrag angefangen habe zu berichten, erlitt Panikattacken in absolut ungefährlichen Situationen. Sie war weder im Fahrstuhl stecken geblieben noch in der Mitte einer riesigen Menschenmasse verloren gegangen, noch hatte sie von der schwindelerregend hohen Spitze eines Kirchturms herunter geschaut. Es passierte mitten in einer Vorlesung, am Esstisch mit Freunden, morgens in der Wohnung beim Kaffee Trinken. Sandra reagierte nämlich nicht auf ihr Umfeld, sondern auf Empfindungen in ihrem eigenen Körper.

Irgendwann war ihr Nervensystem dann derart überreizt, dass sie nur noch auf ihren Herzschlag horchen musste und schon ging es wieder los.

Nun, wo sie in unseren Sitzungen gelernt hatte, diese Überreaktion durch Atmung und Entspannung zu dämpfen und durch ein Verschieben ihrer Aufmerksamkeit sogar ganz zu unterbrechen, konnten wir uns auf die Suche nach den Ursachen machen. Weiterlesen